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Betriebliche KV

bKV: Der Steuer-Hack, den die meisten Arbeitgeber nicht kennen

Warum eine betriebliche Krankenversicherung doppelt so effizient ist wie eine Gehaltserhöhung. Steuervorteile, Rechenbeispiele und Anbieter-Vergleich.

Von Daniel Peric, Versicherungsmakler · · Aktualisiert: 1. April 2026 · 11 Min. Lesezeit
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Team im Büro bespricht betriebliche Krankenversicherung

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Eine Gehaltserhöhung kostet den Arbeitgeber inklusive Lohnnebenkosten rund 130 Prozent, beim Mitarbeiter kommen davon nur etwa 55 Prozent netto an. Eine bKV-Prämie ist bis 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter steuerfrei (Zukunftssicherung, § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG) und kommt in diesem Rahmen zu 100 Prozent an. Darüber hinaus bleibt die volle Absetzbarkeit als Betriebsausgabe.

Sie wollen Ihre Mitarbeiter belohnen. Also erhöhen Sie das Gehalt um 100 Euro brutto. Klingt fair. Das Problem: Von diesen 100 Euro kommen beim Mitarbeiter nur etwa 55 Euro an. Den Rest fressen Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten. Sie zahlen sogar 130 Euro, damit Ihr Mitarbeiter 55 Euro mehr auf dem Konto hat.

Es gibt einen besseren Weg. Einen, den die meisten österreichischen Arbeitgeber nicht kennen oder unterschätzen: die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Bis 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter ist die Prämie steuerfrei (Zukunftssicherung, § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG). In diesem Rahmen gilt: 25 Euro Prämie kosten Sie 25 Euro, und beim Mitarbeiter kommen 25 Euro Versicherungsschutz an. Keine Abzüge, keine Lohnnebenkosten, volle steuerliche Absetzbarkeit.

Ich bin Daniel Peric, ungebundener Versicherungsmakler in Feldkirch. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen die konkreten Zahlen, die hinter diesem Steuervorteil stecken. Keine allgemeinen Erklärungen zur bKV (dafür gibt es unseren umfassenden bKV-Ratgeber), sondern ein klarer Finanz-Vergleich für Ihre Entscheidung.

Die Rechnung, die jeder Unternehmer kennen sollte

Stellen Sie sich vor, Sie setzen 25 Euro pro Mitarbeiter und Monat ein. Das sind 300 Euro im Jahr, also genau der steuerfreie Höchstbetrag der Zukunftssicherung (§ 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG). Sie können dieses Budget auf zwei Arten einsetzen:

Variante A: Gehaltserhöhung

PositionBetrag
Brutto-Gehaltserhöhung25,00 €
+ Lohnnebenkosten Arbeitgeber (~30%)7,50 €
Gesamtkosten Arbeitgeberca. 32,50 €
Abzug Sozialversicherung Arbeitnehmer (~18%)-4,50 €
Abzug Lohnsteuer (bei mittlerem Einkommen ~27%)-6,75 €
Netto beim Mitarbeiterca. 13,75 €

Effizienz: 42%. Von 32,50 Euro, die Sie ausgeben, kommen 13,75 Euro an.

Variante B: bKV-Prämie

PositionBetrag
bKV-Prämie pro Mitarbeiter25,00 €
+ Lohnnebenkosten0,00 €
Gesamtkosten Arbeitgeber25,00 €
Abzug Steuern beim Mitarbeiter (im Rahmen der 300 €/Jahr)0,00 €
Wert beim Mitarbeiter25,00 €

Effizienz: 100%. Jeder Euro, den Sie investieren, kommt vollständig an, solange Sie im Rahmen der 300 Euro pro Jahr bleiben.

Der direkte Vergleich

KennzahlGehaltserhöhungbKV-Prämie
Kosten Arbeitgeberca. 32,50 €25 €
Wert beim Mitarbeiterca. 13,75 €25 €
Effizienzca. 42%ca. 100%
Lohnnebenkostenca. 7,50 €0 €
Steuerlich absetzbarJa (als Personalkosten)Ja (als Betriebsausgabe)
SozialversicherungspflichtigJaNein (bis 300 €/Jahr)

Das bedeutet: Mit der bKV bekommen Ihre Mitarbeiter fast doppelt so viel Gegenwert. Und Sie zahlen weniger.

Wichtig zur Höhe: Dieser volle Vorteil gilt bis 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter. Höhere Prämien sind möglich und oft sinnvoll, der Teil über 300 Euro im Jahr wird aber wie Arbeitslohn behandelt und ist damit steuer- und beitragspflichtig. Der Mitarbeiter behält dabei immer den vollen Versicherungsschutz, und für Sie bleibt die Prämie in voller Höhe Betriebsausgabe.

Rechenbeispiele nach Unternehmensgröße

Die folgenden Beispiele rechnen bewusst mit 25 Euro pro Mitarbeiter und Monat, also mit 300 Euro im Jahr. Das ist genau der steuerfreie Rahmen, in dem der Vorteil ohne Einschränkung gilt.

10 Mitarbeiter

KennzahlGehaltserhöhung (25 € brutto)bKV (25 €/Monat)
Kosten/Monat gesamtca. 325 €250 €
Kosten/Jahr gesamtca. 3.900 €3.000 €
Netto-Wert bei Mitarbeitern/Jahrca. 1.650 €3.000 €
Ersparnis Arbeitgeber/Jahr900 €
Mehr Wert bei Mitarbeitern/Jahr1.350 €

20 Mitarbeiter

KennzahlGehaltserhöhung (25 € brutto)bKV (25 €/Monat)
Kosten/Monat gesamtca. 650 €500 €
Kosten/Jahr gesamtca. 7.800 €6.000 €
Netto-Wert bei Mitarbeitern/Jahrca. 3.300 €6.000 €
Ersparnis Arbeitgeber/Jahr1.800 €
Mehr Wert bei Mitarbeitern/Jahr2.700 €

50 Mitarbeiter

KennzahlGehaltserhöhung (25 € brutto)bKV (25 €/Monat)
Kosten/Monat gesamtca. 1.625 €1.250 €
Kosten/Jahr gesamtca. 19.500 €15.000 €
Netto-Wert bei Mitarbeitern/Jahrca. 8.250 €15.000 €
Ersparnis Arbeitgeber/Jahr4.500 €
Mehr Wert bei Mitarbeitern/Jahr6.750 €

Bei 50 Mitarbeitern sparen Sie als Arbeitgeber rund 4.500 Euro im Jahr, während Ihre Mitarbeiter gleichzeitig etwa 6.750 Euro zusätzlichen Gegenwert erhalten. Diese Zahlen sollten in jeder Budgetplanung stehen.

Wenn Sie mehr investieren wollen: Für einen spürbaren Leistungsumfang (Sonderklasse, Privatarzt) liegen die Prämien oft höher, etwa bei 60 Euro pro Monat. Das ist möglich und sinnvoll. Nur der Teil über 300 Euro im Jahr wird dann wie Arbeitslohn behandelt, also steuer- und beitragspflichtig. Die Prämie bleibt für Sie in voller Höhe Betriebsausgabe, und Ihr Mitarbeiter behält den vollen Versicherungsschutz. Die genaue Berechnung für Ihren Fall macht Ihr Steuerberater.

Die steuerlichen Details im Überblick

Warum funktioniert die bKV steuerlich so viel besser? Drei Mechanismen greifen ineinander:

1. Volle Absetzbarkeit als Betriebsausgabe

Die bKV-Prämien sind für Ihr Unternehmen als Betriebsausgabe voll absetzbar (§ 4 Abs. 4 EStG). Das reduziert Ihren Gewinn und damit Ihre Steuerbelastung. Der effektive Netto-Aufwand liegt also noch unter der Brutto-Prämie, je nach Ihrem Steuersatz.

Beispiel: Bei einem KöSt-Satz von 23% kostet eine bKV-Prämie von 100 Euro effektiv nur 77 Euro. Bei einer Gehaltserhöhung von 130 Euro (inkl. Lohnnebenkosten) bleiben nach Absetzbarkeit immer noch 100 Euro Netto-Aufwand.

2. Keine Lohnnebenkosten

Bei einer Gehaltserhöhung zahlen Sie als Arbeitgeber zusätzlich:

  • Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (DB)
  • Zuschlag zum DB (DZ)
  • Kommunalsteuer
  • Mitarbeitervorsorgekasse (MVK/BV)

Diese Lohnnebenkosten machen rund 30% aus. Im steuerfreien Rahmen der Zukunftssicherung fallen sie bei der bKV komplett weg. Null. Das allein macht bei 50 Mitarbeitern und 300 Euro Jahresprämie bereits rund 4.500 Euro Unterschied pro Jahr.

3. Steuerfreie Zukunftssicherung für Mitarbeiter

Für Ihre Mitarbeiter ist die bKV eine steuerfreie Zukunftssicherung bis 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter (§ 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG). Das bedeutet in diesem Rahmen: Keine Lohnsteuer, keine Sozialversicherungsbeiträge auf die Prämie. Der volle Wert kommt an.

Wichtig ist die Unterscheidung: Es handelt sich um einen Freibetrag, nicht um eine Freigrenze. Überschreiten Sie die 300 Euro im Jahr, bleibt der Betrag darunter begünstigt, und nur der übersteigende Teil wird versteuert. Voraussetzung für die Begünstigung ist außerdem, dass Sie die Zuwendung allen Mitarbeitern oder einer sachlich abgegrenzten Gruppe gewähren, nicht einzelnen Personen.

Wichtiger Hinweis: Die genaue steuerliche Behandlung in Ihrem Fall sollten Sie immer mit Ihrem Steuerberater abstimmen. Die hier genannten Werte sind Richtwerte zur Orientierung (Stand: August 2026).

Zusammenfassung der Steuervorteile

Die bKV-Spalte gilt im steuerfreien Rahmen von 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter. Für den Teil darüber gelten dieselben Regeln wie bei einer Gehaltserhöhung.

SteuermerkmalGehaltserhöhungbKV (bis 300 €/Jahr)
BetriebsausgabeJaJa (immer, auch darüber)
Lohnnebenkosten (AG)ca. 30%0%
Lohnsteuer (AN)JaNein
Sozialversicherung (AN)JaNein
KommunalsteuerJaNein
DB/DZJaNein

Was die bKV abdeckt

Die bKV ist kein theoretischer Steuertrick. Ihre Mitarbeiter bekommen dafür echte Gesundheitsleistungen. Je nach Tarif umfasst das:

  • Sonderklasse im Spital: Einbett- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, freie Spitalswahl
  • Privatarzt: Zugang zu Wahlärzten, kürzere Wartezeiten
  • Zahnschutz: Prophylaxe, Füllungen, Implantate, Kieferorthopädie
  • Vorsorge: Erweiterte Gesundheits-Checks, Impfungen, Sehhilfen

Ein Punkt, den Sie kennen sollten, weil er über den Wert der ganzen Lösung entscheidet: die Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung hängt an der Gruppengröße. Nimmt die ganze Belegschaft teil oder ist die Gruppe groß genug (die Versicherer nennen als Richtwert rund 20 Personen), werden alle Mitarbeiter aufgenommen, auch die mit Vorerkrankungen, ohne Zuschlag und ohne Ablehnung. Das ist der entscheidende Unterschied zur privaten Einzelversicherung. Bei kleineren Gruppen bekommen Sie in der Regel einen Prämienrabatt, die Gesundheitsfragen bleiben aber, und damit bleiben auch Risikozuschläge oder Ausschlüsse im Einzelfall möglich.

Detaillierte Informationen zu Leistungsumfang, Wartezeiten und Spezialfällen finden Sie in unserem bKV-Ratgeber.

Anbieter-Vergleich: Wer bietet was?

In Österreich bieten fünf große Versicherer bKV-Gruppentarife an: UNIQA, Wiener Städtische, Merkur, Generali und Allianz. Die Konditionen unterscheiden sich teilweise erheblich. Als Richtwert für den Beitrag pro Kopf:

PaketRichtwert pro Mitarbeiter und Monat
Basis (Sonderklasse mit Selbstbehalt)ab ca. 30 €
Standard (Sonderklasse + Privatarzt)ab ca. 60 €
Vollschutz (zusätzlich Zahnschutz)ca. 80 bis 150 €

Das sind Marktrichtwerte, keine Angebote. Der tatsächliche Beitrag hängt von Gruppengröße, Altersstruktur und Tarif ab. Beiträge je Anbieter nenne ich hier bewusst nicht: Die Versicherer veröffentlichen ihre Gruppenkonditionen nicht, sie werden im Rahmenvertrag verhandelt. Wer Ihnen ohne Angebotsanfrage exakte Beiträge pro Anbieter nennt, schätzt.

Worauf kommt es an?

  • Sonderklasse-Leistung: Einbett vs. Zweibett, Höhe des Selbstbehalts, Spitalswahl
  • Privatarzt-Tarif: Erstattungshöhe, Arztwahl, Wartezeiten
  • Portabilität: Kann der Mitarbeiter bei Austritt den Vertrag privat weiterführen?
  • Familienmitversicherung: Zu welchen Konditionen können Partner und Kinder mitversichert werden?
  • Prämienanpassung: Wie entwickeln sich die Prämien langfristig?

Ein ungebundener Vergleich zeigt Ihnen, welcher Anbieter für Ihre Teamgröße und Anforderungen am besten passt. Als ungebundener Makler bin ich an keinen Anbieter gebunden und empfehle objektiv.

Häufige Einwände und warum sie nicht stimmen

"Das ist doch nur was für große Konzerne"

Nicht ganz. Der Steuervorteil greift ab dem ersten Mitarbeiter: Die Zukunftssicherung nach § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG kennt keine Mindestanzahl, sie gilt selbst dann, wenn der Begünstigte Ihr einziger Arbeitnehmer ist. Was an der Größe hängt, ist etwas anderes: die Aufnahme aller Mitarbeiter ohne Gesundheitsprüfung. Dafür nennen die Versicherer als Richtwert rund 20 Personen, oder die Teilnahme der gesamten Belegschaft. Ein Handwerksbetrieb mit fünf Mitarbeitern bekommt also den vollen Steuervorteil und hebt sich im Recruiting deutlich ab, sollte aber wissen, dass die Gesundheitsfragen in dieser Größe noch dazugehören. Was in Ihrem Fall geht, klären wir vorab mit den Versicherern, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

"Meine Mitarbeiter wollen lieber mehr Geld"

Verständlich, aber kurz gedacht. Erklären Sie Ihrem Team die Rechnung: rund 14 Euro netto auf dem Konto oder 25 Euro Gesundheitsschutz mit Privatarzt und Sonderklasse, bei gleichem Einsatz? Die meisten Mitarbeiter verstehen den Vorteil sofort. Besonders, wenn sie oder ihre Familie das erste Mal einen Wahlarzt besuchen oder eine Sonderklasse-Behandlung in Anspruch nehmen.

"Wir haben doch schon die gesetzliche Krankenversicherung"

Richtig, aber die gesetzliche Versicherung deckt nur die Grundversorgung. Wartezeiten auf Fachärzte von Wochen oder Monaten, Mehrbettzimmer im Spital, keine Wahlärzte. Die bKV schließt genau diese Lücke. Und jeder Tag, den ein Mitarbeiter krank zu Hause sitzt statt schnell behandelt wird, kostet Ihr Unternehmen ein Vielfaches der bKV-Prämie.

"Der Verwaltungsaufwand ist zu hoch"

Der administrative Aufwand ist minimal. Sie melden neue Mitarbeiter an, ausscheidende ab. Die meisten Versicherer bieten Online-Portale für die Verwaltung. Und als Ihr Makler übernehme ich die gesamte Abwicklung: von der Einrichtung über die Mitarbeiter-Onboarding-Session bis zur laufenden Betreuung.

"Was, wenn ein Mitarbeiter kündigt?"

Je nach Vertrag kann der Mitarbeiter die Versicherung privat weiterführen, oft sogar ohne neue Gesundheitsprüfung. Das ist kein Nachteil, sondern ein zusätzliches Argument: "Bei uns bekommst du eine Krankenversicherung, die du auch nach dem Jobwechsel behalten kannst."

"Wir können uns das gerade nicht leisten"

Können Sie sich eine Gehaltserhöhung leisten? Dann können Sie sich die bKV erst recht leisten, denn sie kostet weniger und bringt mehr. Schon 25 Euro pro Mitarbeiter und Monat schöpfen den steuerfreien Rahmen voll aus. Bei fünf Mitarbeitern sind das 125 Euro im Monat. Weniger als ein Teamessen.

Was viele übersehen: der ROI jenseits der Steuer

Die Steuervorteile allein rechtfertigen die bKV. Aber die tatsächliche Rendite geht weit darüber hinaus:

Weniger Krankenstandstage: Mitarbeiter mit bKV kommen schneller zu Fachärzten und Behandlungen. Ein einziger vermiedener Krankenstandstag spart Ihrem Unternehmen zwischen 200 und 500 Euro (je nach Position und Branche).

Geringere Fluktuation: Die durchschnittlichen Kosten für eine Neubesetzung liegen bei 30 bis 50% eines Jahresgehalts. Eine bKV, die Mitarbeiter bindet, zahlt sich allein durch vermiedene Recruiting-Kosten aus.

Besseres Employer Branding: "Betriebliche Krankenversicherung inklusive" im Stelleninserat ist ein Signal, das qualifizierte Bewerber anzieht. Besonders in Branchen mit Fachkräftemangel macht das den Unterschied.

So starten Sie: 3 Schritte zur bKV

Schritt 1: Erstgespräch

In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir: Wie viele Mitarbeiter haben Sie? Welches monatliche Budget pro Person ist realistisch? Welche Leistungen sind Ihnen wichtig? Gibt es besondere Anforderungen (z.B. Außendienstmitarbeiter, Teilzeitkräfte)?

Schritt 2: Ungebundener Vergleich

Ich vergleiche alle relevanten Anbieter und erstelle ein massgeschneidertes Angebot. Nicht den günstigsten Tarif, sondern den, der zu Ihrem Unternehmen passt. Mit konkreten Zahlen: Was kostet es, was bringt es, wie viel sparen Sie im Vergleich zur Gehaltserhöhung.

Schritt 3: Einführung und Betreuung

Sie entscheiden sich für einen Tarif. Ich organisiere die Einführung, halte eine kurze Info-Session für Ihre Mitarbeiter (damit der Benefit auch wahrgenommen wird) und betreue den Vertrag laufend. Neue Mitarbeiter, Leistungsfälle, jährliche Review: alles inklusive.

Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Easyjack wird von den Versicherern vergütet, nicht von Ihnen.


Sie möchten wissen, was die bKV konkret für Ihr Unternehmen kostet und bringt?

Senden Sie mir eine unverbindliche Anfrage oder buchen Sie direkt ein kostenloses Erstgespräch. Ich rechne Ihnen die Ersparnis für Ihre Teamgröße durch.

Mehr zum Thema betriebliche Krankenversicherung finden Sie auf unserer bKV-Übersichtsseite und im ausführlichen bKV-Ratgeber.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Vor einem Vertragsabschluss erfolgt eine persönliche Bedarfsanalyse.

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bKV für Arbeitgeber: Die 5 teuersten Fehler

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Häufige Fragen

Ist die bKV steuerlich absetzbar?

Ja, bKV-Prämien sind als Betriebsausgabe voll absetzbar. Für Mitarbeiter ist die Prämie bis 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter steuerfrei (Zukunftssicherung nach § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG). Der Teil darüber ist steuerpflichtiger Sachbezug.

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine bKV?

Der Steuervorteil greift ab dem ersten Mitarbeiter, die Zukunftssicherung nach § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG kennt keine Mindestanzahl. An der Gruppengröße hängt etwas anderes: die Aufnahme aller Mitarbeiter ohne Gesundheitsprüfung. Dafür nennen die Versicherer als Richtwert rund 20 Personen oder die Teilnahme der gesamten Belegschaft. Kleinere Gruppen bekommen meist einen Prämienrabatt, die Gesundheitsfragen bleiben aber.

Was spart der Arbeitgeber konkret?

Bei 10 Mitarbeitern und 25 € bKV/Monat (300 €/Jahr, also genau der steuerfreie Rahmen): 3.000 €/Jahr Gesamtkosten, und der volle Wert kommt beim Mitarbeiter an. Dieselben 3.000 € als Gehaltserhöhung kosten den Arbeitgeber rund 3.900 € inklusive Lohnnebenkosten und bringen dem Mitarbeiter nur etwa 1.650 € netto.

Müssen Mitarbeiter eine Gesundheitsprüfung machen?

Das hängt an der Gruppengröße. Nimmt die ganze Belegschaft teil oder ist die Gruppe groß genug (Richtwert der Versicherer: rund 20 Personen), entfällt die individuelle Gesundheitsprüfung, und auch Mitarbeiter mit Vorerkrankungen werden aufgenommen. Bei kleineren Gruppen gibt es meist einen Prämienrabatt, die Gesundheitsfragen bleiben aber, und damit sind Risikozuschläge oder Ausschlüsse im Einzelfall möglich. Was in Ihrem Betrieb gilt, klären wir vor der Unterschrift mit dem Versicherer.

Kann die bKV beim Jobwechsel mitgenommen werden?

Je nach Vertrag kann der Mitarbeiter die Versicherung privat weiterführen, oft ohne neue Gesundheitsprüfung. Das macht die bKV noch attraktiver.

Was kostet die Beratung?

Komplett kostenlos und unverbindlich. Easyjack wird von den Versicherern vergütet.

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